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DURCHEINANDERTAL

Romanadaption von Friedrich Dürrenmatt / Landestheater Detmold 2018

Fotos Kerstin Schomburg

In den Bergen ist die Welt noch in Ordnung: Idyllische Natur trifft auf harmonisches Landleben. Von wegen! Im Durcheinandertal geraten die Dinge ziemlich aus den Fugen. Nicht ganz unschuldig: Moses Melker, ein steinreicher Theologe mit ungewöhnlichem Frauenverschleiß, der das örtliche Kurhaus in ein "Haus der Armut" verwandelt. Jeden Sommer steigen dort nun Heerscharen milliardenschwerer Kurgäste ab, um der Last des Mammons abzuschwören und die Gnade Gottes zu empfangen. Winters jedoch wird das – nur scheinbar – geschlossene Kurhaus zum Versteck für gesuchte Schwerstverbrecher. Als Dorfbewohner, Kurgäste und Gangster sich in die Quere kommen, versinkt das beschauliche Durcheinandertal mehr und mehr im Chaos.

In seinem letzten Roman – 1989 kurz vor seinem Tod erschienen – verhandelt Friedrich Dürrenmatt ironisch und unkonventionell die Abgründe der menschlichen Existenz und zündet zugleich ein einzigartiges Feuerwerk an absurden Einfällen und grotesken Ideen. Dieser Abend wird turbulent – versprochen!

 

Regie Ron Zimmering / Bühne, Kostüm Mathias Rümmler / Dramaturgie Christian Katzschmann Mit Kathrin Berg, Hubertus Brandt, Hartmut Jonas, Henry Klinder, Kerstin Klinder, Jürgen Roth, Lukas Schrenk, Jorida Sorra, Holger Teßmann, Adrian Thomser

 

Trailer

Pressestimmen

„Perfekt choreographiert ist in der Bühnen-Einrichtung des Regisseurs Ron Zimmering die Ensembleleistung von zehn Schauspielern, die am Freitagabend im großen Haus eine neue Sicht auf die bevorstehende Apocalypse präsentiert haben. (…) Ein Extra-Lob geht an Jazz-Geiger Tonio Geugelin, der nicht nur mit tönenden ironischen Kommentaren, sondern auch mit Opern – und Filmmusik bis hin zum Hundeknurren aufwartet.“ - Lippische Zeitung, 19.03.18

 

"Ein komödiantisches Schauspiel im Landestheater Detmold. Schnell, ideenreich und mit unerwarteten Wendungen hat Ron Zimmerling das Stück inszeniert. (...) Kathrin Berg überzeugt in der Rolle der Elsi. Eine außergewöhnliche Ensembleleistung macht diesen Theaterabend zu einem speziellen Erlebnis. Das Detmolder Premierenpublikum applaudierte langanhaltend."Kulturführer OWL, 19.03.18