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3. Die Zukunftsoper

Eine doku-fiktionale Inszenierung nach Händels Oratorium Belsazar

Höhepunkt und Abschluss der Konferenz für alle Teilnehmenden ist die doku-fiktionale Zukunftsoper der Stadt Hamburg, das Hamburger Menetekel. Zu den musikalischen Bearbeitungen des Belsazzar-Stoffes von Telemann über Händel, Schumann bis Johnny Cash und dem zeitgenössischen Komponisten Samuel Penderbayne wird die Zukunft der Stadt szenisch-choreographisch sowie klanglich-bildnerisch erfahrbar: Eine Opernsängerin erzählt die alte Geschichte von Belsazzar und Daniel. Vor der narrativen Folie des Untergangs der einen und der Befreiung einer anderen Zivilisation, treten die verschiedenen Expert*innen aus den Lectures auf und spannen den Bogen von Babylonien ins postindustrielle Zeitalter. Graffitimuseum zeichnet choreografisch eine graffitologische Mindmap der Zukunft Hamburgs nach. Ein Chor von 150 Schüler*innen übernimmt musikalisch und szenisch die Funktion der zukünftigen Bevölkerung. Sie singen und sprechen Chorpassagen aus den musikalischen Vorlagen sowie Partituren eingelesener Graffiti-Texte. Die verschiedenen Aspekte des Kongresses werden zu einer facettenreichen Gesamtschau verknüpft.