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HAMBURGER MENETEKEL - Ein futurologischer Kongress

am 24./25./26. Mai 2019 im Deutschen SchauSpielHaus Hamburg

Das SchauSpielHaus Hamburg plant mit Graffitimuseum sowie sieben Schulen Hamburgs ein genreübergreifendes Spektakel, das Wissenschaft, Kunst und Elemente partizipatives, immersiven und musikdramatischen Theaters verbindet.

Babylon, 543 vor unserer Zeit: Die Perser stehen vor den Toren der Stadt, doch Babylon gilt als uneinnehmbar. Im Palast des Herrschers Belsazar wird gefeiert. Da erscheint auf der Wand ein rätselhafter Schriftzug: MENE MENE TEKEL UPHARSIN. Keiner der Schrift-gelehrten kann oder will den Spruch deuten. Erst der aus dem Gefängnis herbeigebrachte Jude Daniel sagt anhand dieser Schrift den Untergang des babylonischen Reiches voraus.

Hamburg 2018: Die Wände der Stadt Hamburg sind dicht beschrieben. Und auch heute scheint niemand die Zeichen deuten zu wollen oder zu können. Im Gegenteil: Jährlich werden 600 Millionen Euro ausgegeben, um sie zu entfernen.

Was, wenn sich anhand dieser Zeichen an der Wand Aussagen über unsere Zukunft treffen lassen?

Wir behaupten, Graffitis sind die Menetekel von heute. Gemeinsam mit Hamburger Schüler*innen aus sieben Bezirken Hamburgs wird Graffitimuseum die Zeichen an der Wand lesen und deuten. Die sich daraus ableitenden Zukunftsprognosen werden in einem dreitägigen futurologischen Kongress im Deutschen SchauSpielHaus mit Experten der Fachbereiche Ökologie, Wirtschaft, Politik, Stadtentwicklung, Wissenschaft und Religion performativ zur Diskussion gestellt. Höhepunkt ist die Graffiti-Oper: Ausgehend von Händels Oratorium Belshazzar bringen die Jungen Symphoniker, 150 Schüler*innen & Experten eine doku-fiktionale Oper auf die Bühne, die sich mit Zukunftsfragen unserer Welt auseinandersetzt.

 

1. Das Einlesen & Deuten

 

2. Der futurologische Kongress

 

 

3. Die Zukunfts-Oper

 

 

Künstlerische Leitung Ron Zimmering & Graffitimuseum / Regie Ron Zimmering / Komposition Samuel Penderbayne / Dramaturgie Christian Tschirner / 

 

Produktionsleitung Elise Schobeß

 

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